Warum neue Materialien für Schneidbretter gefragt sind
Schneidbretter sind tägliche Gebrauchsgegenstände, bringen jedoch oft Nachteile mit sich: Holz nimmt Feuchtigkeit auf und ist schwer zu reinigen, Kunststoff zeigt rasch Schnittspuren und Verfärbungen. Auf der Suche nach einer besseren Lösung entwickelten Armin Hofmann und Roland Tiefnig eine Alternative jenseits dieser klassischen Materialien.
Die beiden gründeten 2020 nebenberuflich ihr StartUp Pro Planche und setzen seitdem auf ein innovatives Papierverbundmaterial als ideales Material für Schneidbretter. Dieses besteht aus über 60 Lagen Papier, die mit lebensmitteltauglichem Harz getränkt und unter hohem Druck sowie hoher Temperatur ausgehärtet werden. Das Ergebnis vereint Stabilität und Langlebigkeit mit einer warmen, natürlichen Haptik.
Die Schneidbretter sind spülmaschinenfest, bis 170 Grad hitzebeständig und werden regional in Lienz von einem sozial-ökonomischen Betrieb gefertigt. Seit der Gründung 2020 baut das Start-up sein Sortiment kontinuierlich aus und verfolgt das Ziel, alltägliche Küchenprodukte funktional und nachhaltig neu zu denken.
Für diesen Ansatz wurde Pro Planche mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Osttirol Innovation Award und dem Tiroler Jungunternehmerpreis. Auch künftig will das Unternehmen sein Portfolio erweitern – und zeigen, dass selbst einfache Alltagsgegenstände noch Raum für Innovation bieten.
Weitere Informationen unter: www.proplanche.com


